Die Wölfe I verlieren das Erste und wohl auch wichtigste Spiel der Saison und verpassen somit den Finalsieg im WHC Cup.

Am Samstag, 07.03.2009, stieg in der Tiroler Wasserkraft Arena das Finale des WHC Cup, welches von den bislang ungeschlagenen Wölfen I sowie dem HC Torpedo ausgetragen wurde. Die Wölfe gingen aufgrund ihrer bisherigen Ergebnisse als klarer Favorit in dieses Spiel, was jedoch nicht heißen sollte, dass dies ein leichtes Spiel werden würde.

 

Und so kam es dann auch – nach der 1:0 Führung der Wölfe nach einem Schlagschuss von der Blauen, schaffte es der HC Torpedo, diesen Rückstand in eine 1:3 Führung umzudrehen. Es wurde schnelles und rassiges Eishockey gespielt, wobei es vorerst danach aussah, dass die Wölfe zu sehr nervös waren und sich noch nicht richtig auf dieses Match einstellen konnten.

Die Abwehr patzte, was vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurde. Zudem vergaß man alles, was in den letzten Partien einwandfrei geklappt hat. Kurz gesagt, die Wölfe konnten ihr gewohntes Spiel nicht richtig aufziehen.

Es gelang schließlich doch, den Anschlusstreffer und kurze Zeit später auch den Ausgleich zu erzielen. Knapp vor der ersten Drittelpause glückte dem HC Torpedo wiederum ein Tor und mit einem 3:4 ging man das erste Mal in die Kabinen.

Etwas geschockt von der heftigen Gegenwehr der Torpedos, ging es dann in den zweiten Spielabschnitt. Die zahlreichen Zuschauer bekamen erneut ein spannendes Drittel zu sehen. Es boten sich auf beiden Seiten einige gute Chancen, welche jedoch nicht genutzt werden konnten. Die Wölfe taten sich sehr schwer, die Torpedos waren bis über beide Ohren motiviert und wollten den Wölfen die erste Niederlage der Saison zufügen. Zudem kam dazu, dass kurz vor Ende des zweiten Drittels die bereits gewohnt sinnlosen und keineswegs begreifbaren Strafen zu Ungunsten der Wölfe ausgesprochen wurden. Es kam sehr selten vor, dass beide Mannschaften mit voller Besetzung spielen konnten. Vielmehr fand man eine ständig volle Strafbank der Wölfe vor. Trotzdem konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzten, es ging wieder mit einem knappen Vorsprung der Torpedos, einem 5:6, in die zweite Drittelpause.

Eine Sensation lag in der Luft, doch der Kapitän der Wölfe, Wieser Günter, versuchte in der Kabine das Letzte aus seinen Mannen herauszuholen und diese zu motivieren. Es blieben also noch 20 Minuten Zeit, das Match umzudrehen und eine bis dato perfekt gespielte Saison mit dem Titel abzuschließen.

Doch auch im dritten Drittel bot sich dasselbe Bild – konditionell starke Torpedos, die den Spielmacher der Wölfe, Krippels Peter, gut unter Kontrolle hatten. Wölfe, die es nicht schafften, gute Chancen im Gehäuse des Gegners unterzubringen. So fiel im dritten Abschnitt bis kurz vor Schluss kein weiteres Tor. Die Strafen jedoch erhöhten sich auf ein vielfaches. Die Wölfe überstanden dabei zwei 5:3 Unterzahlspiele, auch konnten einige „normale“ Powerplays von den Torpedos nicht genutzt werden.

Vier Minuten vor Schluss dann der Schock – die Torpedos schafften es irgendwie, den Puck im Gehäuse von Leitner Christian unterzubringen und gingen somit mit 5:7 in Führung. Time Out!!! Es wurden die letzten Kräfte mobilisiert und tatsächlich schafften es die Wölfe noch den Ausgleich zu erzielen. Die Uhr zeigte noch 40 Sekunden Spielzeit an – alles deutete auf eine Entscheidung durch Penalty hin.

Dann das Unfassbare! Die Wölfe befanden sich bereits beim Ausgleich durch Krippels Peter in Unterzahl, welche bis 20 Sekunden vor Schluss gelaufen wäre. Beide Schiedsrichter bewiesen dann noch einmal ihr gewohntes „Fingerspitzengefühl“ und stellten unseren Kapitän aufgrund eines Hakens vom Feld – erneute 5:3 Unterzahl!!!

Und so kam es, wie es kommen musste – den Torpedos gelang der entscheidende Siegestreffer und somit krönten sie sich zum Gewinner des WHC Cup 2008/2009.

Alles in allem ein würdiges Finale mit einem bitteren Ende für die Wölfe. Trotzdem geht die Gratulation an die Torpedos, die ein starkes Spiel abgeliefert haben. Positiv wäre zu erwähnen, dass die Torschützenkrone mit eindeutigem Vorsprung an Krippels Peter ging.

Es gilt nun, die Köpfe nicht hängen zu lassen. Denn eines ist gewiss, die Wölfe spielten heuer in allen Cups, an denen sie teilnahmen, eine absolute Spitzensaison.

Ein großer Dank an alle unsere Spieler und Organisatoren!!!

Ergebnis:                  7:8 (3:4, 2:2, 2:2).

Tore/Assists:             Krippels Peter (2/2), Agren Henrik (2/0), Schramm Dominique (1/0), Wieser Günter (0/1), Ortner Michael (1/0), Stefaner Matthias (0/1), Unterfrauner Stefan (1/0).

Strafen:                     Krippels Peter (2 Minuten), Agren Henrik (2 Minuten), Wieser Günter (2 Minuten), Rottensteiner Klaus (4 Minuten), Unterfrauner Stefan (14 Minuten), Klotz Marcus (2 Minuten).

Kommentare

avatar Schramm 83
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Hallo Jungs

Schiedrichter und Strafen rissen uns den Arsch auf ! ! !

und mit einer zu lockeren einstellung ins spiel ! ! !



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avatar Reinhard Höller
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Es ist schade aber die Welt geht nicht unter.Wir haben eine tolle Saison gespielt und können erhoben Hauptes nächtes Jahr wieder angreifen.Schade ist nur dass die Schiedsrichter nicht dem Niveau der Spiele mithalten konnten.Es kann doch nicht sein dass eigene Regeln erfunden werden um die Spiele ins Chaos zu stürzen. Bedenklich ist auch dass es Schiedsrichter gibt die vor dem Finale in der Öffentlichkeit schon sagen ,wenn die Wölfe mit gewissen Spielern spielen werden sie runter gemacht.Da ich selber Schiri bin weiss ich von was ich rede. Regeln gibt es aber wenn man nicht Regelsicher ist muss ich diese Hobby lassen. Es war ein Lernjahr und daher kann man aus Fehlern lernen und nächstes Jahr besser machen.Eitkeiten haben bei einem Schiri keinen Platz.Kritik ist manchmal sehr wertvoll und man kann durchaus darüber nachdenken.Trotz dieser Probleme muss auch Ulli und seinen Helfern gedankt werden der dies super organisiert hat.
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avatar michael
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schad leute :( ... sicher war das was die schiris zum teil fabriziert ham nicht super aber die 8 tore ham wir nicht nur deshalb kassiert und auf besser ausgebildete schiris koennen wir ja nicht hoffen, auf jeden fall ham wir gezeigt dass wir auch gute verlierer sind im gegensatz zu gewissen anderen teams,
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avatar LGV Training
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